{"id":2045,"date":"2026-08-20T12:04:10","date_gmt":"2026-08-20T10:04:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.elbetext.blog\/?p=2045"},"modified":"2026-08-20T14:24:21","modified_gmt":"2026-08-20T12:24:21","slug":"der-mythos-von-den-besseren-ki-texten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.elbetext.blog\/?p=2045","title":{"rendered":"Die M\u00e4r von den besseren KI-Texten"},"content":{"rendered":"<h4><a href=\"https:\/\/www.elbetext.blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Human-vs-AI.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2048\" src=\"https:\/\/www.elbetext.blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Human-vs-AI.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"503\" srcset=\"https:\/\/www.elbetext.blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Human-vs-AI.jpg 900w, https:\/\/www.elbetext.blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Human-vs-AI-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.elbetext.blog\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Human-vs-AI-768x429.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><\/a><\/h4>\n<h4><span style=\"color: #ffffff;\">I<\/span><\/h4>\n<h4><em><span style=\"color: #000000;\">\u201eGenerative KI nutzt bestimmte Stilmittel besonders h\u00e4ufig, weil sie mit Millionen guter Texte trainiert wurde. Vor allem Antithesen und Dreikl\u00e4nge kommen oft darin vor, also sind es auch gute Stilmittel.\u201c<\/span><\/em><\/h4>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Gleich mehrere Trugschl\u00fcsse in einer grundlegenden Argumentation \u2013 es ist die Argumentation derer, die in KI-Antworten \u201ebessere Texte\u201c erkennen wollen. Dabei ist der maschinelle KI-Output systembedingt vor allem eines: inhaltlich mittelm\u00e4\u00dfig und sprachlich-stilistisch unterdurchschnittlich. Immer. Weil eben systembedingt. Das anzuerkennen f\u00e4llt schwer. Schlie\u00dflich ist \u201e<em>copy and paste\u201c<\/em> im Arbeitsalltag deutlich bequemer, als f\u00fcr die eigenen Gedanken eigene Worte zu finden. Und nat\u00fcrlich will die t\u00e4gliche Arbeitserleichterung auch gerechtfertigt sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wer wie eingangs argumentiert, der ignoriert zun\u00e4chst einmal vorhandenes Wissen bzw. legt es sich so zurecht, dass die eigene Sicht der Dinge best\u00e4tigt wird \u2013 ein klassischer Best\u00e4tigungsfehler: Falsche Schl\u00fcsse bzw. Denkfehler ersetzen Fakten, ob nun bewusst oder unbewusst. KI ist keine gute Autorin. Bisher gibt es weder (alltags)praktische noch wissenschaftliche Belege, die zeigen, dass KI-Texte sprachlich-stilistisch besser sind als die von Menschen \u2013 im<\/span><span style=\"color: #000000;\"> Gegenteil.<sup>1<\/sup><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In stilistischer Vielfalt, sprachlichem Ausdruck, Genre-Passung oder individueller Autorenstimme \u00fcbertreffen Menschen grunds\u00e4tzlich den Output der gro\u00dfen Sprachmodelle. Sie sind pr\u00e4ziser im Ton und nutzen deutlich weniger Standardfloskeln. Das gilt auch f\u00fcr die \u00dcberarbeitung von Texten. W\u00e4hrend KI vorhandene Texte sprachlich glatter und eindimensionaler sowie inhaltlich redundanter macht, verbessert z. B. die Arbeit eines Lektors oder einer Redakteurin den Ausgangstext mit Blick auf seine Wirkung, seine Aussage, seinen Charakter oder seine Diktion. KI ist nicht in der Lage, das nachzubilden. Auch wenn man es gerne h\u00e4tte, es ist nun mal nicht so. Doch <\/span><span style=\"color: #000000;\">schauen wir uns die Trugschl\u00fcsse zu den &#8222;besseren KI-Texten&#8220; im Einzelnen an:<\/span><\/p>\n<h4><em><span style=\"color: #000000;\">\u201eStilmittel wie Antithesen oder Dreikl\u00e4nge kommen in guten Texten besonders h\u00e4ufig vor, weil es gute Stilmittel sind. Das war schon vor KI-Zeiten so.\u201c<\/span><\/em><\/h4>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wer vor KI-Zeiten tats\u00e4chlich noch eine echte Tageszeitung oder sogar ein ganzes Buch zur Hand genommen (und auch gelesen) hat, wei\u00df, dass Stilmittel wie Antithesen oder Dreikl\u00e4nge darin <em>nicht <\/em>\u00fcberm\u00e4\u00dfig verbreitet sind. Schon gar nicht sind sie ein explizites Merkmal f\u00fcr gute Texte oder gute Autoren. Das w\u00e4re auch sehr traurig, wo die deutsche Sprache doch fast 200 rhetorische Stilmittel kennt. Wer in deren Reduktion auf \u201e<em>nicht X, sondern Y<\/em>\u201c oder \u201e<em>schnell, zuverl\u00e4ssig und flexibel<\/em>\u201c ein herausragendes Qualit\u00e4tsmerkmal sieht, dem sei der Gang in eine Buchhandlung oder Bibliothek dringend empfohlen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dort n\u00e4mlich sind die Regale \u2013 Apollon, dem Gott der K\u00fcnste sei es gedankt \u2013 noch voll von Literatur, die frei von KI-Slop ist. Da stehen Tausende Druckwerke aus Zellulose, jedes davon mit einem Umfang von mehreren hundert Seiten. In diesen sogenannten B\u00fcchern l\u00e4sst sich schwarz auf wei\u00df nachlesen, dass Antithesen und Dreikl\u00e4nge <em>nicht<\/em> die h\u00e4ufigsten Stilmittel in qualitativ anspruchsvollen Texte sind. Damals nicht und heute nicht. Gleiches zeigt sich beim Blick in journalistische oder wissenschaftliche Publikationen. Man muss also keine Studien bem\u00fchen oder gro\u00df recherchieren, um das herauszufinden. Ein Grundma\u00df an Belesenheit reicht v\u00f6llig aus.<\/span><\/p>\n<h4><em><span style=\"color: #000000;\">\u201eWenn KI bestimmte Stilmittel so oft nutzt, m\u00fcssen sie auch gut sein. Sonst w\u00fcrde sie es ja nicht tun.\u201c<\/span><\/em><\/h4>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wie sagte die Informatikerin und KI-Expertin Prof. Alke Martens in einem <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/das_rote_sofa\/norddeutschland-und-die-welt,sendung-4405546.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NDR-Interview<\/a> so sch\u00f6n: \u201e<em>K\u00fcnstliche Intelligenz ist in erster Linie k\u00fcnstlich \u2013 und wenig intelligent<\/em>.\u201c Das gilt auch oder besonders f\u00fcr ihren generativen Output in Form von Text. KI verarbeitet Texte nicht nach Qualit\u00e4t. Sie kennt auch nicht deren Bedeutung, sondern puzzelt W\u00f6rter (bzw. Token) wahrscheinlichkeitsbasiert zusammen. Entscheidend ist, wie h\u00e4ufig einzelne W\u00f6rter in einer bestimmten Kombination vorkommen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Damit sind wir beim zweiten logischen Trugschluss: <em>H\u00e4ufigkeit ist nicht gleichbedeutend mit Qualit\u00e4t.<\/em> Dass etwas h\u00e4ufig oder von vielen genutzt, wird, ist kein Zeichen f\u00fcr G\u00fcte. Dieser Trugschluss ist zugleich<\/span><span style=\"color: #000000;\">\u00a0ein Scheinargument. Hier wird eine Sache legitimiert, indem man sich auf eine bestimmte Mehrheit beruft (<em>Argumentum ad populum<\/em>). Mehrheit allein aber sagt nichts aus. Die S\u00fcddeutsche Zeitung hat pro Ausgabe knapp 1 Mio. Leser, die Bild \u00fcber 6 Millionen. Das macht das Boulevardblatt aber noch lange nicht zum Flaggschiff des deutschen Qualit\u00e4tsjournalismus. Die Qualit\u00e4tseigenschaften einer Sache sind in der Regel unabh\u00e4ngig davon, wie viele Menschen diese Sache gut finden. Ein Fast-Food-Burger mag vielleicht beliebt sein, trotzdem ist er weder besonders hochwertig noch gesund. Ein Schlager mag vielleicht von Millionen geh\u00f6rt werden, kann aber dennoch musikalisch anspruchslos sein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Gleiches gilt f\u00fcr Texte. \u201eGute\u201c Sprache und \u201eguter\u201c Stil sind in der individuellen Wahrnehmung zwar immer auch subjektiv. Ob ein bestimmter Text in seiner Wirkung aber informativ, verst\u00e4ndlich oder unterhaltsam ist, l\u00e4sst sich anhand objektiver Kriterien festmachen. Literatur- und Sprachwissenschaftler k\u00f6nnen sehr klar benennen, was f\u00fcr einen \u2013 in diesem Sinne \u201eguten\u201c \u2013 Text f\u00f6rderlich ist und was hinderlich. Kommunikationsprofis wie Journalistinnen oder Pressereferenten wissen, wodurch Kommunikation \u00fcberhaupt erst wirksam wird. Die schlichte Anh\u00e4ufung weniger stilistischer Mittel z\u00e4hlt nicht dazu. Nur weil auf die Pommes Salz geh\u00f6rt, sch\u00fctten wir ja auch nicht gleich die ganze Packung dar\u00fcber.<\/span><\/p>\n<h4><em><span style=\"color: #000000;\">\u201eGenerative KI nutzt gute Stilmittel, weil sie mit Millionen guter Texte trainiert wurde.\u201c<\/span><\/em><\/h4>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Falsch. Diese Annahme ist der wohl verbreitetste Trugschluss, wenn es um die vermeintliche Qualit\u00e4t von KI-Texten geht. In den Trainingsdaten stecken zwar Millionen \u201eguter\u201c Texte. Der Anteil der \u201emittelm\u00e4\u00dfigen\u201c oder \u201eschlechten\u201c Texte liegt aber um ein Vielfaches h\u00f6her<sup>2<\/sup>. Die KI-Firmen geben mittlerweile keine Auskunft mehr dar\u00fcber, wie die Trainingsdaten ihrer Sprachmodelle im Detail strukturiert sind. F\u00fcr GPT-3 aber sind die gewichteten Anteile des Trainingskorpus bekannt:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #000000;\">60 Prozent Common Crawl<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">22 Prozent WebText2<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">8 Prozent Books1<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">8 Prozent Books2<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #000000;\">2 Prozent Wikipedia<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der gr\u00f6\u00dfte Teil der Trainingsdaten stammt somit von Bots, die automatisiert das Web durchpfl\u00fcgen (Common Crawl). Sie sammeln alle verf\u00fcgbaren Inhalte unkuratiert ein. Das ist wie Schleppnetzfischerei mit engen Maschen. Es bleibt unglaublich viel h\u00e4ngen und mit den Fischen wird jede Menge Beifang und M\u00fcll an Bord gezogen. Heuristische Filter und Qualit\u00e4tsklassifizierer sorgen zwar daf\u00fcr, dass die Datens\u00e4tze vom miesesten Slop befreit werden. Aber Mittelma\u00df vom Mittelma\u00df bleibt immer noch mittelm\u00e4\u00dfiges Mittelma\u00df. Und auch am gewichteten Anteil von 60 Prozent des Trainingskorpus \u00e4ndert sich nichts.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mehr als ein F\u00fcnftel der gesamten Trainingsdaten (22 Prozent) stammt schlie\u00dflich aus Links und Beitr\u00e4gen der Plattform Reddit (WebText2). Wirklich \u201ekuratiert\u201c sind auch diese Daten nicht. Ber\u00fccksichtigt wurden schlichtweg Beitr\u00e4ge, die mindestens drei positive Bewertungen erhalten haben. Jeweils 8 Prozent des Trainingskorpus bilden dann gemeinfreie B\u00fccher aus dem Project Gutenberg sowie B\u00fccher, zu deren Art und Herkunft sich OpenAI (aus Gr\u00fcnden) nicht \u00e4u\u00dfert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Beim automatisierten Crawling von Online-Quellen sind hochwertige Inhalte also deutlich unterrepr\u00e4sentiert. Die KI-Firmen haben keinen freien Zugriff auf die gro\u00dfen Zeitschriften, Fachmagazine oder wissenschaftlichen Ver\u00f6ffentlichungen. Die meisten dieser Publikationen stecken hinter Bezahlschranken oder sind lizenziert. Zudem blockieren immer mehr Content-Anbieter und Website-Betreiber den Zugang zu ihren Inhalten durch entsprechende Server-Einstellungen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was bleibt, sind freie Inhalte aus sozialen Netzwerken, Online-Plattformen, Foren, Blogs oder offenen Enzyklop\u00e4dien. Viele dieser Quellen sind werbefinanziert oder gezielt werberisch \u2013 wie etwa die zahllosen Influencer-Videos auf Youtube. Das pr\u00e4gt nat\u00fcrlich deren Inhalte und Sprache: Sie sind f\u00fcr Suchmaschinen optimiert und zeichnen sich vor allem durch eine eindimensionale PR- und Marketingsprache aus. Diese Eindimensionalit\u00e4t findet sich dann zwangsl\u00e4ufig auch im maschinellen Output der generativen KI wieder.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Allein die Zahl der hochgeladenen Youtube-Videos bel\u00e4uft sich mittlerweile auf \u00fcber 20 Milliarden. Jeden Tag kommen 20 Mio. neue hinzu. Zum Vergleich: F\u00fcr das Jahr 2024 verzeichnet die Literaturplattform <em>Web of Science<\/em> in 192 Wissenschafts- und Technologiefeldern knapp 2 Mio. peer-reviewte Artikel. Das sind durchschnittlich 5.500 hochwertige Publikationen pro Tag \u2013 gegen\u00fcber 20 Mio. neu hinzukommende Youtube-Videos und sonstige Slop-Inhalte. Je nach wissenschaftlicher Disziplin sind 50 bis 95 Prozent der hochwertigen Publikationen f\u00fcr die KI aber gar nicht verf\u00fcgbar. Ohne offizielle Verlagskooperationen bleiben z. B. die T\u00fcren von Science Journals wie Nature oder Science verschlossen. Allein deshalb besteht schon ein gro\u00dfes Ungleichgewicht zwischen \u201eguten\u201c und \u201eschlechten\u201c Texten.<\/span><\/p>\n<h4><em><span style=\"color: #000000;\">Warum nun ausgerechnet Dreikl\u00e4nge und Antithesen?<\/span><\/em><\/h4>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Fassen wir noch mal kurz zusammen: Dass in KI-Texten bestimmte Stilmittel \u00fcberrepr\u00e4sentiert sind, h\u00e4ngt mit deren statistischer H\u00e4ufigkeit in den Trainingsdaten zusammen. Die H\u00e4ufigkeit aber ist \u2013 wie schon ausgef\u00fchrt \u2013 kein Zeichen von Qualit\u00e4t. Dar\u00fcber hinaus selektiert die KI auch nicht nach sprachlicher \u00c4sthetik oder G\u00fcte. Ihre mangelnden Kompetenzen als Autorin beweist sie allein dadurch, dass sie Stilmittel wie Antithesen oder Dreikl\u00e4nge komplett \u00fcberdosiert (ebenso wie zahlreiche Sprachklischees und Floskeln, durch die z. B. jetzt jeder Laie bei jedem Thema wei\u00df, was <em>die eigentliche Frage<\/em> ist oder wo sich <em>gerade eine Debatte verschiebt<\/em>). Doch warum tauchen gerade Antithesen und Dreikl\u00e4nge in KI-Texten so h\u00e4ufig auf?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">\u201e<em>Ariel w\u00e4scht nicht nur sauber, sondern porentief rein<\/em>\u201c ist vermutlich die K\u00f6nigin der Antithesen. Klementine, die Waschexpertin der 70er und 80er Jahre wusste Bescheid. Das kontrastierende Stilmittel \u201e<em>nicht X, sondern Y<\/em>\u201c ist geradezu perfekt, um andere Produkte zu deklassieren und das eigene in den Vordergrund zu stellen. Werbung, PR und Marketing sch\u00f6pfen hier aus dem Vollen:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>\u201eG\u00fcnstig, nicht billig\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>\u201eWeniger Verbrauch. Mehr Komfort.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>\u201eNicht nur reden. Handeln!\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>\u201eSind sie zu stark, bist du zu schwach.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>\u201eHei\u00dfgeliebt und kalt getrunken.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>\u201eDer Tag geht, Johnny Walker kommt.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>\u201eSanft zur Haut. Stark gegen Flecken\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>\u201eSchmilzt im Mund \u2013 und nicht in der Hand\u201c.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>\u201eExpect more. Pay less.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>\u201eSmall business. Big future.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><em>\u201eVoller Geschmack. Weniger Fett.\u201c<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Antithesen (bzw. Gegens\u00e4tze) spitzen zu und wecken Aufmerksamkeit. Sie sind perfekt f\u00fcr Verkaufstexte. Marken versuchen damit, sich zu differenzieren und bestimmte Eigenschaften ihrer Produkte hervorzuheben. Auf den TV-Verkaufskan\u00e4len wie QVC findet man sie in jedem Beitrag: \u201e<em>Nicer Dicer schneidet nicht nur A, B, und C. Nein! Er hobelt auch D, E und F und raspelt sogar G, H und I.<\/em>\u201c Gleichzeitig erz\u00e4hlt B\u00f6rsenprofi Kevin (21) in seinem Youtube-Video: \u201e<em>Die Frage ist nicht, wann du dir endlich ein Eigenheim leisten kannst, sondern ob du schon n\u00e4chsten Monat 4.000 oder 8.000 Euro zus\u00e4tzlich verdienen willst.<\/em>\u201c Und Sch\u00f6nheits-Influencerin Stella wei\u00df: \u201e<em>Hyperoxid-Kollagenreformer ist nicht nur ein Feuchtigkeitsbooster, er regeneriert Zellen direkt von innen heraus.<\/em>\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">F\u00fcr die gro\u00dfen Sprachmodelle sind Antithesen somit ein stark verbreitetes und gut vorhersehbares Muster. Sie spielen ihnen beim Tokken-Puzzeln f\u00f6rmlich in die Karten, denn sie sind ein hervorragendes Werkzeug, um W\u00f6rter wahrscheinlichkeitsbasiert zusammenzuf\u00fcgen. In der Aussage \u201e<em>nicht X, sondern \u2026<\/em>\u201c ist das Y (abh\u00e4ngig vom X) geradezu erwartbar. Die Auswahl an m\u00f6glichen Begriffen ist hier deutlich kleiner, als wenn man offen formulieren w\u00fcrde. Doch wie auch anderswo im Leben macht die Dosis das Gift. In jeden Absatz mindestens eine Antithese zu injizieren, ist nicht gesund. Zumal \u00fcberfl\u00fcssige Negationen den Lesefluss st\u00f6ren und die eigentliche Aussage verw\u00e4ssern.<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"color: #000000;\">Friede, Freude, Eierkuchen<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der Nicer Dicer ist \u201e<em>schnell, einfach und zuverl\u00e4ssig\u201c<\/em>. Kevins Anlagetipps garantieren \u201e<em>Insiderwissen, Rekordgewinne und null Risiko<\/em>\u201c. Stellas Hyperoxid-Kollagenreformer ist \u201e<em>tiefenwirksam, zellerneuernd und klinisch getestet<\/em>\u201c \u2013 willkommen in der Welt der Dreikl\u00e4nge. Und willkommen zur\u00fcck in der Welt des Marketings, der sprachlichen Verdichtung und des \u201eEs darf immer noch eine Schippe mehr sein\u201c (Dreiklang-Alarm!). Auch Dreikl\u00e4nge sind ein Muster, das in den Trainingsdaten der Sprachmodelle h\u00e4ufig vorkommt. Wir erinnern uns, \u00fcber 85 Prozent der Trainingsdaten von ChatGPT-3 stammen aus Webcrawl- und Reddit-Daten. Sprachliche Qualit\u00e4t kann es also auch hier nicht sein, die dieses Stilmittel f\u00fcr KI so interessant macht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch der Dreiklang ist ein starkes sprachliches Muster. Er vermittelt ein Gef\u00fchl von Vollst\u00e4ndigkeit wie etwa \u201e<em>der Vater, der Sohn und der Heilige Geist<\/em>\u201c oder \u201e<em>Freiheit, Gleichheit, Br\u00fcderlichkeit<\/em>\u201c. Doch gerade wegen dieser starken Wirkung setzen Autorinnen oder Journalisten Dreikl\u00e4nge sehr \u00fcberlegt und sparsam ein (was sie \u00fcbrigens auch mit jedem anderen Stilmittel tun). Die KI dagegen haut Dreikl\u00e4nge am Flie\u00dfband raus. Das hat zum einen wieder mit der H\u00e4ufigkeit und Informationsverdichtung zu tun, bedient zum anderen aber auch prima das grundlegende Funktionsprinzip der \u201enext token prediction\u201c: Die gro\u00dfen Sprachmodelle sto\u00dfen in ihren Daten auf zahlreiche Konstruktionen, in denen nach zwei Elementen ein drittes folgt. Auch der Dreiklang ist somit ein stark gelerntes syntaktisches Muster. Und wie schon bei den Antithesen ist auch hier der \u201eAufwand\u201c f\u00fcr das Zusammenf\u00fcgen einzelner Token vergleichsweise gering. Die KI muss ein bereits vorhandenes Formmuster nur mit passenden (sprich wahrscheinlichen) Begriffen f\u00fcllen. Bei \u201e<em>klar, verst\u00e4ndlich und \u2026<\/em>\u201c w\u00fcrde beispielsweise \u201e<em>pr\u00e4zise<\/em>\u201c gut passen \u2013 \u201e<em>billig<\/em>\u201c oder \u201e<em>niederschmetternd<\/em>\u201c w\u00e4ren hier weniger wahrscheinlich.<\/span><\/p>\n<h4><span style=\"color: #000000;\">Garbage in, garbage out<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die mechanistische bzw. mathematische Arbeitsweise der gro\u00dfen Sprachmodelle schr\u00e4nkt sie in vielerlei Hinsicht ein \u2013 vor allem in ihrer Kreativit\u00e4t und Qualit\u00e4t. Dar\u00fcber hinaus wird, was sprachlich-stilistisch schon vorher nicht gut war, auch durch den Einfluss generativer KI nicht besser. Gerade im Zeitalter der KI gilt der bereits in den 50er Jahren konstatierte Grundsatz f\u00fcr die computerisierte Datenverarbeitung: \u201e<em>Garbage in, garbage out<\/em>\u201c. Auch die KI kann aus &#x1f4a9; kein Gold machen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und wer nun wegen des KI-Wasserzeichens von Anthropic oder der KI-Meldefunktion von LinkedIn rumschmollt und meint: \u201e<em>Ich lasse mir doch Antithesen, Dreikl\u00e4nge und Gedankenstriche nicht einfach so nehmen<\/em>\u201c, dem sei gesagt: Es sind Stilmittel, die auch in den Zeiten vor KI nur sparsam verwendet wurden. Es sei denn, jemand hat Verkaufstexte f\u00fcr Marketing und PR geschrieben. In 25 Jahren als Wissenschaftsautor, Fachlektor und Korrektor habe ich unz\u00e4hlige wissenschaftliche und journalistische Publikationen auf dem Tisch gehabt, die gut ohne den inflation\u00e4ren Gebrauch von Dreikl\u00e4ngen oder Antithesen ausgekommen sind. Auch in Zeitungen und B\u00fcchern waren bzw. sind sie (noch) nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig verbreitet. Um das festzustellen, braucht es nicht mal einen professionellen Blick. Ein Mindestma\u00df an Literalit\u00e4t reicht aus. Und wessen Texte heute voll von Dreikl\u00e4ngen, Antithesen und Floskeln sind (weil er eben KI-Slop kopiert hat), dem will auch bestimmt niemand was wegnehmen. Er hat dann halt einfach nur Texte mit KI-Slop \u2013 das spart dann auch das Wasserzeichen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><span style=\"color: #000000;\">Literatur<\/span><\/h2>\n<h3><span style=\"color: #000000;\"><sup>1<\/sup>zu Textqualit\u00e4t<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Baron N. S. (2023).<\/strong> <em>Who wrote this \u2013 How AI and the Lure of Efficiency Threaten Human<\/em> <em>Writing<\/em>. Standford University Press.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Cryst E., Marivate, V., Koyejo, S. (2025).<\/strong> <em>Mind the (Language) Gap: Mapping the Challenges of LLM Development in Low-Resource Language Contexts.<\/em> White Paper. Stanford University.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Georgiou, G. P. (2025).<\/strong> <em>Differentiating Between Human-Written and AI-Generated Texts Using Automatically Extracted Linguistic Features.<\/em> Information. 16. 979.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Narayanan, A. (2024).<\/strong> <em>AI Snake Oil \u2013 What Artificial Intelligence Can do, What it can`t do, and How to Tell the Difference.<\/em> Princeton University Press.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>O\u2019Sullivan, J. (2025).<\/strong> <em>Stylometric comparisons of human versus AI-generated creative writing. <\/em>Humanities and Social Sciences Communications. 12. 10.1057\/s41599-025-05986-3.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Reinhart, A., Markey, B., Laudenbach, M., Pantusen, K. Yurko, R., Weinberg, G., Brown, D. (2025)<\/strong>. <em>Do LLMs write like humans? Variation in grammatical and rhetorical styles. Proceedings of the National Academy of Sciences.<\/em> 122. 10.1073\/pnas.2422455122.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Reviriego, P., Conde, J., Merino-G<\/strong><strong>\u00f3<\/strong><strong>mez, E., Mart<\/strong><strong>\u00ed<\/strong><strong>nez, G., Hern<\/strong><strong>\u00e1<\/strong><strong>ndez, J., A. (2024). <\/strong><em>Playing with words: Comparing the vocabulary and lexical diversity of ChatGPT and humans.<\/em> Machine Learning with Applications. 18. 100602.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Vladimirova, T. (2025).<\/strong> <em>Usage of Rhetorical Figures in Advertising Slogans Full Paper<\/em>. 11th International Scientific Conference of Business Faculty \u201cEconomic Policy and EU Integration\u201d.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Yakura, H., Brinkmann, L., Rahwan, I. (2026).<\/strong> <em>Envisioning Human Communication after Human-AI Diffusion.<\/em> In: Proceedings of ACM CHI 2026 Workshop on Restoring Human Authenticity in AI-Mediated Communication. ACM, New York, NY, USA.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Zou, Y., Kuek, F., Ng, KH., Cheng, X (2026).<\/strong> <em>Comparative analysis of text readability and writing styles in AI-generated vs. Human-written academic abstracts.<\/em> PLoS One 21(4): e0343163.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #000000;\"><sup>2<\/sup>zu KI-Traingsdaten<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Baack, S. (2024).<\/strong> <em>A Critical Analysis of the Largest Source for Generative AI Training Data: Common Crawl.<\/em> In The 2024 ACM Conference on Fairness, Accountability, and Transparency (FAccT \u201924), June 03\u201306, 2024, Rio de Janeiro, Brazil. ACM, New York, NY, USA, 10 pages. https:\/\/doi.org\/10.1145\/3630106.3659033<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Breeden, J. (2025).<\/strong> <em>The Simple Mathematics of Large Language Models. <\/em>Deep Future Analytics LLC. Book Preprint.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Liu, Y., Cao, J., Liu, C. et al. (2025).<\/strong> <em>Datasets for large language models: a comprehensive survey.<\/em> Artif Intell Rev 58, 403. https:\/\/doi.org\/10.1007\/s10462-025-11403-7<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Niwa, A., Okazaki N., (2021).<\/strong> <em>Construction of a Corpus of Rhetorical Devices in Slogans and Structural Analysis of Antitheses.<\/em> ACM Trans. Asian Low-Resour. Lang. Inf. Process. 20, 6, Article 110.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Oderinwale, H., Kazlauskas, A. (2025<em>).<\/em><\/strong><em> The Economics of AI Training Data: A Research Agenda<\/em>. 10.48550\/arXiv.2510.24990.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Perelkiewicz, M., Poswiata, R. (2024).<\/strong> <em>A Review of the Challenges with massive web-mined Corpora used in Large Language Models Pre-Training.<\/em> Conference Paper. In: Artificial Intelligence and Soft Computing. 153\u2013163.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>Soldaini, L. et al. (2024).<\/strong> <em>An Open Corpus of Three Trillion Tokens for Language Model Pretraining Research.<\/em> Proceedings of the 62nd Annual Meeting of the Association for Computational Linguistics. Volume 1: Long Papers.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"shariff\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=Die%20M%C3%A4r%20von%20den%20besseren%20KI-Texten https%3A%2F%2Fwww.elbetext.blog%2F%3Fp%3D2045 \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0085ff; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"20\" height=\"20\" version=\"1.1\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 20 20\"><path class=\"st0\" d=\"M4.89,3.12c2.07,1.55,4.3,4.71,5.11,6.4.82-1.69,3.04-4.84,5.11-6.4,1.49-1.12,3.91-1.99,3.91.77,0,.55-.32,4.63-.5,5.3-.64,2.3-2.99,2.89-5.08,2.54,3.65.62,4.58,2.68,2.57,4.74-3.81,3.91-5.48-.98-5.9-2.23-.08-.23-.11-.34-.12-.25,0-.09-.04.02-.12.25-.43,1.25-2.09,6.14-5.9,2.23-2.01-2.06-1.08-4.12,2.57-4.74-2.09.36-4.44-.23-5.08-2.54-.19-.66-.5-4.74-.5-5.3,0-2.76,2.42-1.89,3.91-.77h0Z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=Die%20M%C3%A4r%20von%20den%20besseren%20KI-Texten https%3A%2F%2Fwww.elbetext.blog%2F%3Fp%3D2045\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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background-color:#0077b5; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 27 32\"><path fill=\"#0077b5\" d=\"M6.2 11.2v17.7h-5.9v-17.7h5.9zM6.6 5.7q0 1.3-0.9 2.2t-2.4 0.9h0q-1.5 0-2.4-0.9t-0.9-2.2 0.9-2.2 2.4-0.9 2.4 0.9 0.9 2.2zM27.4 18.7v10.1h-5.9v-9.5q0-1.9-0.7-2.9t-2.3-1.1q-1.1 0-1.9 0.6t-1.2 1.5q-0.2 0.5-0.2 1.4v9.9h-5.9q0-7.1 0-11.6t0-5.3l0-0.9h5.9v2.6h0q0.4-0.6 0.7-1t1-0.9 1.6-0.8 2-0.3q3 0 4.9 2t1.9 6z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button whatsapp shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#5cbe4a\"><a href=\"https:\/\/api.whatsapp.com\/send?text=https%3A%2F%2Fwww.elbetext.blog%2F%3Fp%3D2045%20Die%20M%C3%A4r%20von%20den%20besseren%20KI-Texten\" title=\"Bei Whatsapp teilen\" aria-label=\"Bei Whatsapp teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#34af23; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"32px\" height=\"20px\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 32 32\"><path fill=\"#34af23\" d=\"M17.6 17.4q0.2 0 1.7 0.8t1.6 0.9q0 0.1 0 0.3 0 0.6-0.3 1.4-0.3 0.7-1.3 1.2t-1.8 0.5q-1 0-3.4-1.1-1.7-0.8-3-2.1t-2.6-3.3q-1.3-1.9-1.3-3.5v-0.1q0.1-1.6 1.3-2.8 0.4-0.4 0.9-0.4 0.1 0 0.3 0t0.3 0q0.3 0 0.5 0.1t0.3 0.5q0.1 0.4 0.6 1.6t0.4 1.3q0 0.4-0.6 1t-0.6 0.8q0 0.1 0.1 0.3 0.6 1.3 1.8 2.4 1 0.9 2.7 1.8 0.2 0.1 0.4 0.1 0.3 0 1-0.9t0.9-0.9zM14 26.9q2.3 0 4.3-0.9t3.6-2.4 2.4-3.6 0.9-4.3-0.9-4.3-2.4-3.6-3.6-2.4-4.3-0.9-4.3 0.9-3.6 2.4-2.4 3.6-0.9 4.3q0 3.6 2.1 6.6l-1.4 4.2 4.3-1.4q2.8 1.9 6.2 1.9zM14 2.2q2.7 0 5.2 1.1t4.3 2.9 2.9 4.3 1.1 5.2-1.1 5.2-2.9 4.3-4.3 2.9-5.2 1.1q-3.5 0-6.5-1.7l-7.4 2.4 2.4-7.2q-1.9-3.2-1.9-6.9 0-2.7 1.1-5.2t2.9-4.3 4.3-2.9 5.2-1.1z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I \u201eGenerative KI nutzt bestimmte Stilmittel besonders h\u00e4ufig, weil sie mit Millionen guter Texte trainiert wurde. Vor allem Antithesen und Dreikl\u00e4nge kommen oft darin vor, also sind es auch gute Stilmittel.\u201c Gleich mehrere Trugschl\u00fcsse in einer grundlegenden Argumentation \u2013 es ist die Argumentation derer, die in KI-Antworten \u201ebessere Texte\u201c erkennen wollen. 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