{"id":1400,"date":"2025-05-16T13:10:42","date_gmt":"2025-05-16T11:10:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.elbetext.blog\/?p=1400"},"modified":"2026-04-13T08:47:01","modified_gmt":"2026-04-13T06:47:01","slug":"flachjargon-von-beruflichen-phrasen-und-plattitueden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.elbetext.blog\/?p=1400","title":{"rendered":"F(l)achjargon \u2013 von beruflichen Phrasen und Plattit\u00fcden"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\"><em>To be honest<\/em>, wann hatten Sie das erste Mal <em>f\u00fcnf Prio-1-Topics auf dem Desk<\/em> und haben sich trotzdem zun\u00e4chst auf die <em>Low Hanging Fruits<\/em> fokussiert? Und wann genau haben Sie angefangen, <em>Herausforderungen aktiv zu adressieren<\/em>, statt Probleme anzugehen?<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Wem jetzt schon der Kamm schwillt oder wer nun \u00e4ngstlich hinter der Gardine auf die Stra\u00dfe schaut, um zu sehen, ob die Sprachpolizei bereits vor der T\u00fcr steht, f\u00fcr den lohnt sich dieser Blog-Beitrag in jedem Fall. F\u00fcr alle anderen nat\u00fcrlich auch. Denn es geht um Fachjargon und wirksame Kommunikation. Und so viel sei schon verraten: Beeindruckungsrhetorik bzw. Business Bullshit geh\u00f6ren nicht dazu. Das ist wissenschaftlich belegt. Doch bevor wir ins Detail gehen, noch eine kurze Begriffskl\u00e4rung.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Es geht wie gesagt um Fachjargon. Jargon meint grunds\u00e4tzlich <em>eine Sondersprache,<\/em> <em>die durch Beruf, Stand oder Milieu gepr\u00e4gt ist<\/em>. Im beruflichen Kontext haben Mediziner:innen, Tischler:innen, J\u00e4ger:innen usw. ihren eigenen Fachjargon. Er wird vor allem bestimmt durch Fachbegriffe. Bei einigen Berufsgruppen (z. B. Jurist:innen) kommen noch sprachlich-stilistische Besonderheiten hinzu (die in Sachen Verst\u00e4ndlichkeit aber weder r\u00fchmlich noch f\u00f6rderlich sind. Doch dazu sp\u00e4ter mehr). Fachbegriffe sind gut f\u00fcr Expert:innen, denn sie sind \u00e4u\u00dferst pr\u00e4zise. Manche sind sogar aussagekr\u00e4ftiger als ihre sprachlich vereinfachten Formen. F\u00fcr Naturwissenschaftler:innen ist z. B. eine <em>semipermeable Membran<\/em> mehr als nur eine <em>halbdurchl\u00e4ssige Membran<\/em>. In der Biologie verbirgt sich dahinter ein ganzes System bzw. funktionelles Konzept.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.elbetext.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Sofia_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1410 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.elbetext.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Sofia_2-300x207.jpg\" alt=\"\" width=\"751\" height=\"518\" srcset=\"https:\/\/www.elbetext.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Sofia_2-300x207.jpg 300w, https:\/\/www.elbetext.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Sofia_2-1024x707.jpg 1024w, https:\/\/www.elbetext.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Sofia_2-768x531.jpg 768w, https:\/\/www.elbetext.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Sofia_2.jpg 1488w\" sizes=\"auto, (max-width: 751px) 100vw, 751px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><em>Sofias Vorschlag, die Schlafenszeiten der Kinder neu zu denken und die Wochenenden entlang ihrer Bed\u00fcrfnisse auszurichten, um so ihr Entwicklungspotential besser zu adressieren, lie\u00df nicht nur die f\u00fcnfj\u00e4hrige Lena ratlos zur\u00fcck.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Business-Blender<\/strong><br \/>\nNeben den \u201eechten\u201c Fachsprachen gibt es die milieugepr\u00e4gten Jargons. Besonders gro\u00dfen Einfluss auf unsere Alltagssprache haben Milieus wie Projektmanagement, Wissenschaft, F\u00fchrung oder P\u00e4dagogik. Vieles von dem, was hier geschwafelt und gelabert wird, hat reine Blenderfunktion. Es sind sprachliche Nebelkerzen, die \u00fcber Nichtwissen, Inkompetenz oder mangelnden Erfolg hinwegt\u00e4uschen und die eigene Person herausstellen sollen. Entsprechend strategisch ist die Motivation, regelm\u00e4\u00dfig ins Business Bullshit zu verfallen.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Weniger vors\u00e4tzlich, aber daf\u00fcr verbreiteter ist der zweite Weg, um in die berufliche Bullshit-Falle zu geraten. Die meisten von uns rutschen fast unbemerkt hinein. Es ist der t\u00e4gliche, milieubedingte Wandel von Sprache \u2013 also Spracherwerb durch betriebliche \u00dcbung. Auf einmal wollen wir \u201e<em>aktiv in die Bewegung kommen<\/em>\u201c, ist \u201e<em>Nachhaltigkeit Teil unserer DNA<\/em>\u201c oder haben wir versehentlich aufs Sofa \u201e<em>innoviert<\/em>\u201c. Was wir da f\u00fcr einen M\u00fcll reden, merken wir erst wieder au\u00dferhalb dieser (sprachzersetzenden) Milieus. Unverst\u00e4ndliche Blicke, genervtes Augenrollen oder ein mitleidiges L\u00e4cheln nach Feierabend zeigen uns, dass wir wieder im Alltagsleben angekommen sind. Hier, an der Edeka-Kasse oder bei den Liebsten daheim dominiert die Sprache der Normalsterblichen. Au\u00dferhalb des B\u00fcros lassen sich unsere sprachlichen Entzugserscheinungen h\u00f6chstens durch eine Dosis Bullshit bei LinkedIn lindern \u2013 abends, heimlich, unter der Bettdecke, damit es der Partner und die Kinder nicht mitbekommen.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Auch beim Business Bullshit gilt: Die Dosis macht das Gift. Wer f\u00fcr mindestens 8 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche mit Phrasen zugedroschen wird, kann das in der sprachlosen Paarbeziehung daheim oder beim Wochenendangeln mit dem besten Kumpel schon quantitativ nicht mehr kompensieren. Dazu kommt die besondere toxische Wirkung des Business-Jargons: Er ist ein s\u00fc\u00dfes Gift. Wir m\u00fcssen keine strategischen Blender oder T\u00e4uscher sein, um Gefallen daran zu finden. Jargon hat eine soziale Funktion, ist ein Zugeh\u00f6rigkeitsmerkmal. Menschen, die die gleiche Sprache sprechen, geh\u00f6ren zusammen. Das gilt nicht nur f\u00fcr Orte, T\u00e4tigkeiten oder Berufe, sondern auch f\u00fcr Hierarchie-Stufen. Mit der richtigen Sprache geh\u00f6re ich dazu \u2013 oder eben nicht. Dumm nur, wenn ausgerechnet der Jargon, der mich in Kaste und Kompetenz (vermeintlich) als etwas Besseres ausweist, dazu f\u00fchrt, dass ich unglaubw\u00fcrdig, unsympathisch und sogar inkompetent wirke. Nicht m\u00f6glich? Doch, wie die folgenden Erkenntnisse zum Thema Business-Jargon zeigen.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Gesch\u00e4ftsjargon wirkt unprofessionell<\/strong><br \/>\nF\u00fchrungskr\u00e4fte, die h\u00e4ufig Gesch\u00e4ftsjargon (= Business-Floskeln) verwenden, wirken auf Dritte weniger glaubw\u00fcrdig und sympathisch. Vor allem aber wirken sie weniger kompetent, wie eine <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/323801054_Die_Wahrnehmung_von_deutschem_und_englischem_Geschaftsjargon_bei_Fuhrungskraften\">Studie der Uni Erlangen-N\u00fcrnberg<\/a> <\/span>zeigt. Wem es darauf ankommt, <em>am Ende des Tages<\/em> mit seinem Team <em>die richtige Flugh\u00f6he zu erreichen<\/em>, um <em>zeitnah<\/em> <em>eine steile Lernkurve <\/em>hinlegen zu k\u00f6nnen, der erscheint unprofessionell. Dieser Eindruck verst\u00e4rkt sich sogar noch beim Gebrauch englischer Business-Phrasen. F\u00fchrungskr\u00e4fte machen es also nicht besser, wenn Sie die <em>Extra Mile<\/em> gehen, um erfolgreicher <em>delivern<\/em> oder <em>performen<\/em> zu k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Einfach zu schreiben zahlt sich aus<\/strong><br \/>\nEinrichtungen und Unternehmen, die verst\u00e4ndliche Rechenschaftsberichte erstellen, wecken das Interesse von Fachleser:innen und Investor:innen. Eine verst\u00e4ndliche und direkte Sprache erleichtert auch fachlichen Zielgruppen die <em>fl\u00fcssige Verarbeitung<\/em> von Informationen. <em>Fl\u00fcssige Verarbeitung<\/em> ist dabei ein in der Psychologie und Neurowissenschaft verwendetes Ma\u00df f\u00fcr die Lesbarkeit von Texten. Jahres- oder Rechenschaftsberichte in komplexer Sprache und mit viel Fachjargon f\u00fchren zu einer mangelhaften Verarbeitung, wie Kristina Rennekamp, Professorin f\u00fcr Rechnungswesen an der amerikanischen Cornell-Universit\u00e4t nachweisen konnte. Sie untersuchte die <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/abs\/10.1111\/j.1475-679X.2012.00460.x\">Folgen schlechter Rechenschaftsberichte von Finanzunternehmen<\/a>.<\/span> Je verst\u00e4ndlicher diese geschrieben waren, desto mehr Investor:innen lockten sie an. Zudem sanken die Kosten f\u00fcr Fremd- und Eigenkapital und konnten die Unternehmen Geld und Zeit bei den Pr\u00fcfungen sparen.<\/span><\/p>\n<h4 style=\"font-weight: 400; text-align: left;\"><span style=\"color: #800080;\"><em>\u201eFach- und Fremdw\u00f6rter tragen dazu bei, dass wir uns <\/em><\/span><span style=\"color: #800080;\"><em>weniger mit einer Sache oder einem Thema identifizieren.\u201c<\/em><\/span><\/h4>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Fachbegriffe erschweren das Verst\u00e4ndnis<\/strong><br \/>\nEine <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/338897373_The_Effects_of_Jargon_on_Processing_Fluency_Self-_Perceptions_and_Scientific_Engagement\">amerikanische Studie<\/a> <\/span>ergab: Selbst Wissenschaftskommunikation sollte so weit wie m\u00f6glich auf Fachjargon (= Fachbegriffe) verzichten, wenn sie sich an ein fach<strong>un<\/strong>kundiges Publikum richtet. Fachbegriffe erschweren es, wissenschaftliche Informationen zu verarbeiten. Das gilt selbst dann, wenn sie erkl\u00e4rt werden (z. B. \u00a0im Text oder in einem Glossar). Der negative Einfluss von Fachsprache reicht sogar \u00fcber Verst\u00e4ndnisprobleme hinaus. Fach- und Fremdw\u00f6rter tragen dazu bei, dass wir uns weniger mit einer Sache oder einem Thema identifizieren. Die Studie der Ohio State University kommt sogar zu dem Schluss, dass Fachjargon die soziale Identifikation mit der wissenschaftlichen Gemeinschaft beeintr\u00e4chtigt, was sich grundlegend negativ auf das wissenschaftliche Interesse der Menschen auswirkt.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Auch in Fachkreisen ist weniger Fachjargon mehr<\/strong><br \/>\nDie gerade beschriebenen Studienergebnisse beziehen sich auf ein nicht fachkundiges Publikum. Es geht also um den Wissenstransfer gegen\u00fcber Laien. Viele meiner Projektpartner:innen glauben, dass entsprechende Erkenntnisse aus der Psychologie oder den Sprachwissenschaften nichts mit den Zielgruppen ihrer Kommunikation zu tun h\u00e4tten. \u201e<em>Unser Positionspapier richtet sich an Entscheider:innen eines Fachressorts, also Expert:innen<\/em>\u201c, h\u00f6re ich da zum Beispiel.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Das mag sein. Aber deswegen sollte ich als Autor:in komplexe Themen trotzdem verst\u00e4ndlich darstellen. Entscheider:innen sind n\u00e4mlich nicht gleich Expert:innen. Zur Gruppe der Laien z\u00e4hlt nicht nur Lieschen M\u00fcller von nebenan. Auch Medien und die breite \u00d6ffentlichkeit geh\u00f6ren dazu, ebenso wie die meisten Entscheider:innen in Politik oder Verwaltung. Zur Illustrierung: Im gesamten Apparat unserer aktuellen Bundesregierung haben <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/mehr-wirtschaft\/regierung-von-olaf-scholz-fehlt-fachwissen-auswertung-von-management-beratung-19642057.html\">nicht einmal 5 Prozent der Leitungskr\u00e4fte<\/a> <\/span>ein naturwissenschaftlich-technisches Studium. Auf Entscheidungsebene k\u00fcmmern sich in unserem Land vor allem Politik-, Geistes- und Rechtswissenschaftler:innen um Themen wie Wirtschaft, Verteidigung, Umwelt, Verkehr oder Landwirtschaft. Sie alle sind nicht vom Fach, debattieren, entscheiden, philosophieren und halluzinieren aber \u00fcber Klima-, Energie-, Verkehrs- oder Umweltthemen.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\"><em>(Wer sich an dieser Stelle hinstellt und ernsthaft argumentiert, es w\u00fcrde v\u00f6llig ausreichen, wenn Entscheider:innen eine vern\u00fcnftige Sachbearbeiter:innen-Ebene h\u00e4tten, die ihnen zuarbeitet, der sei auf die teils abstrusen, naiven und auch wissenschaftsignorierenden Aussagen von Politiker:innen zu Themen wie Klima und Umwelt verwiesen. Was da an weltanschaulichen \u00dcberzeugungen und (privat)wissenschaftlichen Konzepten zutage kommt, hat mitunter Vorschulniveau.)<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Halten wir fest: Erkenntnisse aus den Sprach- und Kognitionswissenschaften gelten auch f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte. Sie verstehen komplexe Zusammenh\u00e4nge nicht deswegen besser, weil sie eine F\u00fchrungsposition innehaben. Im Gegenteil: F\u00fcr sie ist es sogar noch wichtiger, verst\u00e4ndlich informiert zu werden \u2013 als Grundlage f\u00fcr fundierte Entscheidungen und nicht zuletzt, um peinliche Gespr\u00e4chs- oder Interviewsituationen zu vermeiden.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.elbetext.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Batman.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1408 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.elbetext.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Batman-300x189.jpg\" alt=\"\" width=\"759\" height=\"478\" srcset=\"https:\/\/www.elbetext.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Batman-300x189.jpg 300w, https:\/\/www.elbetext.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Batman-1024x645.jpg 1024w, https:\/\/www.elbetext.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Batman-768x484.jpg 768w, https:\/\/www.elbetext.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/Batman.jpg 1482w\" sizes=\"auto, (max-width: 759px) 100vw, 759px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000000;\"><em>Die Pr\u00e4sentationen von Arndt Schmidt waren legend\u00e4r. Hatte sich der Rauch seiner rhetorischen Nebelkerzen aber erst einmal verzogen, blieb immer die Frage, wer er eigentlich war und was er \u00fcberhaupt in diesem Unternehmen machte.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Selbst Jurist:innen m\u00f6gen keine Juristensprache<\/strong><br \/>\nVor einigen Jahren wurde ich vor dem Fachlektorat eines Buches von einem der 12 Autor:innen angeschrieben. Es handelte es sich um einen Juristen. Er informierte mich dar\u00fcber, \u201e<em>dass er nicht lektoriert werden wolle<\/em>\u201c. Es g\u00e4be keine pr\u00e4zisere Sprache als die juristische und deswegen solle ich sein Kapitel nicht bearbeiten. Meine Antwort darauf war kurz: Er habe v\u00f6llig recht. Allerdings gebe es auch keine unverst\u00e4ndlichere Sprache als die juristische und deswegen werde auch sein Kapitel lektoriert. Den Inhalt der darauf folgenden E-Mails gebe ich hier lieber nicht wieder.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Gl\u00fccklicherweise sind wir ein paar Jahre weiter. Mittlerweile verstehen selbst Jurist:innen nicht mehr, warum Rechtsdokumente so kompliziert sein m\u00fcssen, wie sie es in der Regel sind. Eine <span style=\"color: #0000ff;\"><a style=\"color: #0000ff;\" href=\"https:\/\/www.pnas.org\/doi\/full\/10.1073\/pnas.2302672120\">Studie der University of Chicago<\/a><\/span> konnte zeigen, dass Anw\u00e4lt:innen genauso wie Laien Schwierigkeiten damit haben, in Juristensprache verfasste Texte zu verstehen. Sie konnten sich sp\u00e4ter auch nur schlecht an einzelne Inhalte erinnern. Und mehr noch: Bei der fachlichen Einsch\u00e4tzung stuften die Anw\u00e4lt:innen vereinfachte Vertr\u00e4ge als ebenso durchsetzbar ein wie Vertr\u00e4ge in juristischem Fachjargon. In gleich mehreren wichtigen Punkten bewerteten sie die vereinfachten Vertr\u00e4ge sogar als besser. Die Wissenschaftler:innen der Studie kamen zu dem Schluss, dass Jurist:innen eigentlich nur aus Tradition und Bequemlichkeit so kompliziert schreiben. Sowohl f\u00fcr Juristen als auch Nichtjuristen sei es gleicherma\u00dfen vorteilhaft, wenn Rechtsdokumente in Stil und Sprache vereinfacht w\u00fcrden.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\"><strong>Fazit<\/strong><br \/>\nMit Ausnahme von Fachbegriffen gibt es keinen Grund, im Beruf anders zu sprechen als im Privatleben. Mit dem Business-Jargon hat sich etwas entwickelt, das vor allem darauf abzielt, zu beeindrucken, zu t\u00e4uschen und zu vernebeln. Wer seinen Job macht und fachlich kompetent ist, der muss sich nicht sprachlich aufbl\u00e4hen. Kolleg:innen und F\u00fchrungskr\u00e4fte, die sich am st\u00e4rksten an berufliche Phrasen oder Plattit\u00fcden klammern, definieren sich auch am meisten dar\u00fcber \u2013 statt \u00fcber Inhalte, Pers\u00f6nlichkeit oder fachliches K\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #000000;\">Wer wirklich etwas erreichen oder ver\u00e4ndern will, wer Menschen mitnehmen oder sogar f\u00fchren will, der muss sich verst\u00e4ndlich machen. Mit Business Bullshit gelingt das nicht. Unverst\u00e4ndliche Sprache ist weder ein Merkmal guter Arbeit noch guter F\u00fchrung.<\/span><\/p>\n<div class=\"shariff\"><ul class=\"shariff-buttons theme-default orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button bluesky shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#84c4ff\"><a href=\"https:\/\/bsky.app\/intent\/compose?text=F%28l%29achjargon%20%E2%80%93%20von%20beruflichen%20Phrasen%20und%20Plattit%C3%BCden https%3A%2F%2Fwww.elbetext.blog%2F%3Fp%3D1400 \" title=\"Bei Bluesky teilen\" aria-label=\"Bei Bluesky teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; background-color:#0085ff; color:#fff\" target=\"_blank\"><span class=\"shariff-icon\" style=\"\"><svg width=\"20\" height=\"20\" version=\"1.1\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 20 20\"><path class=\"st0\" d=\"M4.89,3.12c2.07,1.55,4.3,4.71,5.11,6.4.82-1.69,3.04-4.84,5.11-6.4,1.49-1.12,3.91-1.99,3.91.77,0,.55-.32,4.63-.5,5.3-.64,2.3-2.99,2.89-5.08,2.54,3.65.62,4.58,2.68,2.57,4.74-3.81,3.91-5.48-.98-5.9-2.23-.08-.23-.11-.34-.12-.25,0-.09-.04.02-.12.25-.43,1.25-2.09,6.14-5.9,2.23-2.01-2.06-1.08-4.12,2.57-4.74-2.09.36-4.44-.23-5.08-2.54-.19-.66-.5-4.74-.5-5.3,0-2.76,2.42-1.89,3.91-.77h0Z\"\/><\/svg><\/span><span class=\"shariff-text\">teilen<\/span>&nbsp;<\/a><\/li><li class=\"shariff-button mastodon shariff-nocustomcolor\" style=\"background-color:#563ACC\"><a href=\"https:\/\/s2f.kytta.dev\/?text=F%28l%29achjargon%20%E2%80%93%20von%20beruflichen%20Phrasen%20und%20Plattit%C3%BCden https%3A%2F%2Fwww.elbetext.blog%2F%3Fp%3D1400\" title=\"Bei Mastodon teilen\" aria-label=\"Bei Mastodon teilen\" role=\"button\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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Wem jetzt schon der Kamm schwillt oder wer nun \u00e4ngstlich hinter der Gardine auf die Stra\u00dfe schaut, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[1,15,46],"tags":[],"class_list":["post-1400","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-bessere-texte","category-kommunikation"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.elbetext.blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1400","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.elbetext.blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.elbetext.blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.elbetext.blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.elbetext.blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1400"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.elbetext.blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1400\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1419,"href":"https:\/\/www.elbetext.blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1400\/revisions\/1419"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.elbetext.blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1400"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.elbetext.blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1400"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.elbetext.blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1400"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}